Luise-Hensel-Schule
Teilstandort Hetzerath

Zusammenstellung der Maßnahmen zum Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen

Stand: 08.05.2020

Allgemeine Hinweise

Das allem Handeln in der Schule übergeordnete Ziel ist der Infektionsschutz und dessen Einhaltung. Dazu gehören die aus dem Alltagsleben bekannten Abstandsregelungen und die unerlässliche Handhygiene. Unter dem nachfolgenden Link finden dazu ausführliche Hinweise.

An dieser Stelle richte ich an Sie als Eltern erneut den dringenden Appell, Ihren Kindern das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem Schulweg nahezulegen. Auf dem Weg zum Schulgebäude sowie auf dem Weg vom Schulgebäude nach Hause und auch auf den Fluren im Schulgebäude ist es sinnvoll, durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes die Infektionsgefahr zu minimieren.

 

Klassenräume

Die Klassenräume sind so hergerichtet, dass in jedem für den Unterricht benötigten Raum der Mindestabstand der Tische und damit auch der Abstand zum Sitznachbarn eingehalten werden kann. Als zusätzliche Hilfe für die Kinder werden nicht zu nutzende Tische bzw. Tischflächen markiert. Nach dem Betreten des Klassenraumes muss jede Schülerin/jeder Schüler die Hände gründlich waschen.

 

In jedem Klassenraum sind aus Gründen des Infektionsschutzes sogenannte „Haltestellen“ zur Kontrolle von bearbeiteten Materialien festgelegt worden. Es darf jeweils immer nur eine Schülerin/ein Schüler diese „Haltestelle“ aufsuchen, sodass somit ohne eine direkte Begegnung mit anderen Schülerinnen und Schülern sowie mit der Lehrerin/dem Lehrer eine Kontrolle der angefertigten Arbeiten seitens der Lehrkraft ermöglicht wird.

 

Küche/Essensraum

Die Küche ist so hergerichtet, dass der Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Sitzplätzen und damit auch der Abstand zum Sitznachbarn eingehalten werden wird. Die Kinder betreten einzeln nacheinander unter Einhaltung der Abstandsregelung die Küche, nehmen einen mit aufliegendem Besteck bereit gestellten Teller, erhalten Ihr Essen und begeben sich anschließend auf den zur Verfügung stehenden Sitzplatz. Nach dem Essen stellt das erste Kind den benutzten Teller auf einer gekennzeichneten Fläche ab und verlässt den Essensraum. Erst danach steht das nächste Kind auf, stellt den benutzten Teller ab und verlässt den Raum. So bleibt der Abstand gewährleistet und die Infektionskette ist nachvollziehbar. Jedes Kind kehrt wieder in den entsprechenden Raum.

 

Vor Unterrichtsbeginn

Am Haupteingang des Schulgebäudes Salierring bzw. am Schulhoftor in Hetzerath wird jeweils ein Kollegiumsmitglied die Kinder in Empfang nehmen und die Kinder beim Verhalten vor dem Gebäude bzw. am Teilstandort an der Bushaltstelle unterstützen. Der Weg zum Klassenraum wird durch die Vorgabe der aufgebrachten Wegeführungen ersichtlich.

Im Schulgebäude sind Wegeführungen auf dem Boden aufgebracht und Abstandsmarkierungen angebracht worden, die von den Kindern eingehalten werden müssen. Ebenso helfen die vor dem Eingang aufgebrachten Kennzeichnungen den Kindern, vor Unterrichtsbeginn die Abstandsregelung einzuhalten.

 

Unterricht

Für alle Klassen beginnt der Unterricht zeitversetzt im Abstand von jeweils 10 Minuten, sodass auch vor dem Schulgebäude und auch nach Unterrichtsschluss möglichst wenige Kinder aufeinandertreffen, Gruppenbildungen vermieden werden und somit auch der Infektionsschutz und die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten ermöglicht wird.

Die Kinder betreten einzeln den Klassenraum, begeben sich an ihren durch den Sitzplan zugewiesenen Platz, waschen sich die Hände und nehmen dann erst Platz. So ist auch hier der Infektionschutz gewährleistet.

 

Aus Gründen des Infektionsschutzes führt jedes Kind eine eigene kleine Abfalltüte von zu Hause in der Schultasche mit, um in diese den entstehenden eigenen Abfall während des Unterrichts wie beispielsweise benutzte Papiertaschentücher zu entsorgen.

 

In einem Informationsblatt für Schulen des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg vom 06.05.2020 heißt es:

„[…]Vorgehen bei einem Verdacht oder bestätigten Fall in der Schule

  • Wenn eine Person mit dem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung nach Hause geschickt wird, gilt für alle anderen in der Klasse/im Kurs einschließlich Lehrpersonal, dass sie zwingend einen Mund-NasenSchutz tragen, bis das negative Ergebnis vorliegt. Auf Hygiene und Abstandsregeln ist ganz besonders zu achten!
  • Selbst bei neg. Test wird in den meisten Fällen eine zweiwöchige Quarantäne für die unter Verdacht stehende Person ausgesprochen. Besondere Maßnahmen für die schulischen Kontaktpersonen sind dann aber nicht nötig. 
  • Erweist sich ein Test als positiv, muss für das Gesundheitsamt eine Liste mit allen Kontaktpersonen (bitte mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Mail-Adresse und Hinweis zur Beziehung zur betroffenen Person, z.B. Mitschüler/in, Lehrer/in) der betroffenen Person erstellt und an die o.g. Adresse geschickt werden. Dabei müssen Schüler/innen und Lehrer/innen aufgeführt werden, zu denen die betroffene Person ab zwei Tage vor Symptombeginn in einer Klasse/einem Kurs gewesen ist. Schulische Kontaktpersonen werden dann ebenfalls zu einer zweiwöchigen Quarantäne aufgefordert. Außerdem sollen sie sich testen lassen. Allerdings hebt ein negatives Testergebnis der Kontaktperson die Quarantäne nicht prinzipiell auf. Eine vorzeitige Beendigung ist nur in Ausnahmen und dann möglich, wenn der/die behandelnde Arzt/Ärztin attestiert, dass eine „Covid-19-Erkankung ausgeschlossen“ werden kann. Wichtig: Das Attest muss diese Formulierung haben!
  • […]“

Lernen auf Distanz

Für die Tage ohne Präsenz in der Schule erhalten die Schülerinnen und Schüler weiterhin Materialien und Aufgaben aus den Arbeitsheften vorwiegend in den Fächern Deutsch und Mathematik zur Bearbeitung für zu Hause, die dann an den jeweiligen Präsenztagen besprochen, korrigiert und/oder ggf. auch weitergeführt werden können.

 

Essens- und Trinkpause

Alle Schülerinnen und Schüler können ihre von zu Hause mitgebrachten Getränke benutzen. Beispielsweise mitgebrachte Snacks, Riegel, Brote oder Obst dürfen ausschließlich nur vom Kind selbst nach Durchführung der Handhygiene gegessen werden.

 

Schulhof

Um den notwendigen Infektionsschutz und die Abstandsregelungen einzuhalten, werden am Hauptstandort jeweils immer nur höchstens zwei Gruppen von Kindern gleichzeitig auf dem Schulhof spielen können. Absperrgitter am Hauptstandort helfen den Kindern, die zur Verfügung stehende Spielfläche zu nutzen. Am Teilstandort nutzt jeweils eine Gruppe von Kindern den Schulhof.

 

Unterrichtsschluss

Nach dem Unterrichtsende der einzelnen Gruppe verlassen die Schülerinnen und Schüler dieser Gruppe das Schulgebäude über die Wegeführungen im Gebäude und unter Einhaltung der Abstandsregelung und machen sich auf den Heimweg. Die in der Notbetreuung angemeldeten Kinder und/oder die für den Offenen Ganztag angemeldeten Kinder verbleiben in dem besuchten Klassenraum und werden in diesem betreut.

Hier erfolgt eine mögliche Zusammenführung von Kindern unterschiedlicher Lerngruppen unter Einhaltung der Abstandregelung von 1,50 m im entsprechenden Raum.